Donnerstag, 29. September 2016

Frühstücks-Brioche-Kipferl


Ihr braucht dafür: (für 8 Kipferl)
250 g Dinkelmehl 
7 g Trockenhefe
100 ml pflanzliche Milch
30 g pflanzliche Margarine 
1 1/2 Sojajoghurt 
Etwas Vanille 
40 g brauner Zucker 

Zubereitung: 
Das Mehl und die Trockenhefe vermischen. Die Milch erwärmen und darin dann die Margarine schmelzen, die restlichen Zutaten hinzufügen. Danach alles zu einem Teig verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Der Teig muss jetzt an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat. Dann durchkneten und nochmal kurz gehen lassen. In der Zwischenzeit dem Backofen auf 180 Grad vorheizen. Aus dem Teig Kipferl formen und auf das Backpapier legen. Mit pflanzlicher Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen und 15 Minuten backen.
Gutes Gelingen! 

Tipp: Stelle einen Topf mit heißem Wasser in den Backofen, damit die Kipferl nicht trocken werden! :-) 

Alles Liebe,
Julia 

#veganlifestyle #stopanimalcruelty

Montag, 5. September 2016

Vegane Pancakes


Ihr braucht dafür:
100 g Mehl
1/4 Päckchen Backpulver
etwas geriebene Nüsse
125 ml pflanzliche Milch
etwas Agavendicksaft zum Süßen
1 EL Apfelmus
etwas Vanilleschote

etwas Kokosöl zum Herausbraten

Zubereitung:
Alles miteinander vermischen und kleine flache Klekse auf eine mit Öl benetzte Pfanne geben. Danach Bananenscheiben und/oder Apfelscheiben hineindrücken und braten. Jede Seite braucht circa 2-4 Minuten bei mittlerer Hitze. Danach die Pancakes auf einem Teller schichten und jeweils mit leckeren Cremen bestreichen und nach Belieben mit Mandelmus, Früchten, Nüssen etc. garnieren.
Mahlzeit!

Alles Liebe,
Julia

#veganlifestyle #stopanimalcruelty

Dienstag, 30. August 2016

Vegane Dinkel-Schoko-Brötchen


Man braucht dafür: 
125 g Urdinkelmehl  (oder anderes gesundes Mehl)
125 g geriebene Mandeln
1/4 Packung Trockenhefe
125 ml pflanzliche Milch, lauwarm 
75 g Sojajoghurt (Natur oder Kokos)
25 g vegane Margarine oder Kokosöl, erwärmt
35 g Zucker oder anderes Süßungsmittel
1/2 Prise Salz
50 g Zartbitterschokolade, in Stückchen (ab 60 % Kakaoanteil)
pflanzliche Milch zum Bestreichen

Zubereitung: 
Das Mehl und die geriebenen Mandeln miteinander vermengen. Die Trockenhefe in der lauwarmen pflanzlichen Milch durch Rühren auflösen, dann noch das Joghurt, das Salz und den Zucker hinzufügen und rühren bis sich alles ohne Klumpen aufgelöst hat ;) Dann die vegane Margarine bzw. das Kokosöl erwärmen und hinzufügen und weiterrühren. Danach die Mehlmischung zur Milchmischung hinzufügen und verkneten. (Der Teig ist klebrig) Den Teig circa 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen (er sollte etwas aufgehen). In der Zwischenzeit kann man die Schokolade in kleine Stückchen schneiden. Wenn der Teig 2 Stunden geruht hat, kann man die Schokolade hinzufügen und verkneten. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und auf das Backblech circa 9-12 kleine Kleckse geben. Mit pflanzlicher Milch bestreichen und dann im Backofen circa 20-30 Minuten backen! (Variiert je nach Backofen oder Größe der Brötchen) FERTIG! :-D
Perfekt für das Sonntagsfrühstück :-) 

Alles Liebe,
Julia


#veganlifestyle #stopanimalcruelty

Freitag, 19. August 2016

Soja-Schnitzel (2 Varianten)

Variante 1:

Soja-Schnitzel paniert

Ihr braucht dafür: 
Soja-Medaillons (zum Beispiel von Veganz)
~500 ml Gemüsebrühe 
Ketchup
Sojasauce
Gewürze (zB: Pizzagewürz...)
Semmelbrösel
Fett/Öl zum Herausbraten

Dazu passt: Erbsenreis mit Frühlingszwiebel und Feldsalat :-)

Zubereitung: 
Die Soja-Medaillons in der Gemüsebrühe einweichen bis sie weich sind. Danach herausnehmen und etwas ausdrücken. Aus Ketchup, Sojasauce und Gewürzen nach Belieben eine Marinade mischen. Die Soja-Schnitzel mit der Marinade einreiben und danach in den Semmelbröseln wenden. Das ganze in Öl wie gewohnt herausbraten. 
Gutes Gelingen und guten Appetit!

Variante 2: 

Saft-Soja-Schnitzel mit Pfeffersauce

Ihr braucht dafür: 
Soja-Medaillons 
600 ml Gemüsebrühe
3 EL Olivenöl
3 EL Mehl 
3 EL Sojasauce
Etwas Salz
Viiiiiel Pfeffer
Wer mag: Soja-Cuisine zum Verfeinern

Dazu passt: Erbsenreis mit Frühlingszwiebeln und Röstzwiebeln als Topping :-) 

Zubereitung: 
In einem Topf das Olivenöl erhitzen und dann das Mehl dazugeben. Dabei immer rühren und circa 3 Minuten bei mittlerer Hitze braun werden lassen. Danach die Gemüsebrühe hinzufügen und darin die Soja-Schnitzel einweichen und köcheln lassen. Zum Schluss die Sojasauce hineingeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken! Wer mag kann die Sauce noch mit Soja-Cuisine verfeinern! 
Gutes Gelingen und guten Appetit!

Alles Liebe, 
Julia 

#veganlifestyle #stopanimalcruelty


Donnerstag, 18. August 2016

1 Jahr vegan!

Rezept: Veganer Apfelmus-Gugelhupf von Chefkoch (Rezeptlink ist ganz unten)
Geschenk von mir an mich: Sonnenbrille von Kerbholz

... und ich lebe noch! ;-)

Vor circa einem Jahr hab ich das Buch "Peace Food" von Ruediger Dahlke gelesen. Dieses Buch hat in meinem Kopf einen Schalter umgelegt und kurzer Hand habe ich beschlossen meine Ernährung umzustellen. Das war die beste Entscheidung meines Lebens! Eigentlich wollte ich zuerst nur mal die vegane Ernährungsweise ausprobieren, aber ich hab daran immer mehr Gefallen gefunden.

Mit diesem Post möchte ich euch ein bisschen davon erzählen, wie es mir ergangen ist ;-)

Am Anfang war es für mich nicht ganz so leicht, da ich die einzige in meiner Familie war (da hab ich noch zu Hause gewohnt), die sich für diese Ernährungsweise entschieden hat. Ich musste anfangen für mich alleine zu kochen und musste mich erst mit den veganen Rezepten und deren Zubereitung auseinandersetzen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und es wurde immer besser. Kochen und Backen habe ich immer gerne gemocht und jetzt gehört es zu meiner Leidenschaft. Ich liebe es mit Obst und Gemüse zu experimentieren und Rezepte umzuwandeln oder auch zu veganisieren.
Meine Mama war und ist ganz begeistert von mir, dass ich das von einem Tag auf den anderen so konsequent durchgezogen habe. Aber wenn man von etwas wirklich überzeugt ist, dann ist es kein Problem es durchzuziehen. Für meinen Freund war es natürlich auch kein Problem, da ich ihn gerne mit leckeren Kuchen, Muffins oder anderen Leckereien verwöhne und ihn auch vegan schmeckt. Auch für die Familie von meinem Freund war es kein Problem, obwohl wir oft bei ihnen zum Essen eingeladen sind. Ich habe nie die Erwartung gehabt, dass sie jetzt für mich was Veganes bereitstellen sollen, ich hätte mit entweder selbst was mitgenommen oder einfach die Beilagen gegessen. Aber sie achten sehr auf mich und kaufen vegane Produkte und machen mir extra Gemüse :-) Auch die Schwiegeromi hat mir schon Gemüse vegan paniert! :-D Da kann ich mich wirklich sehr glücklich schätzen, dass ich so ein tolerantes Umfeld habe.

Mit der Zeit konnte ich auch meine Eltern etwas mitreißen und sie essen jetzt kein Fleisch mehr und verzichten größtenteils auf andere tierische Produkte. Mama macht mir auch sehr oft veganen Mugcake oder veganes Brot (total lecker!!). Das freut mich wirklich sehr, wenn ich Menschen in meinem Umfeld mit meinen Handlungen auch dazu bewege Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Natürlich habe ich sie auch über die gesundheitlichen Vorteile informiert, da sie sich wie ich sehr für dieses Thema  interessieren. Aus diesem Interesse heraus habe ich an der Vitalakademie das Fernstudium "ErnährungstrainerIn" angefangen. Nachdem ich dieses (hoffentlich bald) abgeschlossen habe, möchte ich mit der veganen Erweiterung weitermachen. Ich hoffe, dass sich das mit meinem Soziologie-Studium vereinbaren lässt ;-)

Mittlerweile bin ich mit meinem Freund zusammengezogen und auch er kocht für mich vegan. Es schmeckt ihm und mir schmeckt's! Was gibt's besseres? ;-) Mein Freund isst aber grundsätzlich alles und es gibt auch Fleisch für ihn, wenn wir jemanden zum Grillen einladen. In unserem Haushalt gibt es jetzt einen Gleichstand. Es gibt 3 Veganer (Ich und 2 Kaninchen) und 3 Fleischesser (Mein Freund und 2 Kätzchen). Vielleicht bringe ich meinen Freund auch mal auf die dunkle Seite (Immerhin gibt's vegane Kekse...), mal schaun :-D

Auf alle Fälle lässt sich sagen: The best thing I did was go vegan!
Ich könnte mir nicht mehr vorstellen Fleisch oder andere tierische Produkte zu essen! Ich weiß, welches Leid dahinter steckt und jedes Tier einfach nur ein lässiges Leben haben will und deswegen esse ich nichts mehr, was Leid oder Gewalt verursacht. Ich fühle mich gut dabei und mein Körper fühlt sich fit! Zu wissen, dass die eigene Ernährung leidfrei ist, tut auch der Seele gut! Probiert es unbedingt aus!

Ich kann sagen, dass ich etwas gefunden habe, wofür ich mich voll und ganz einsetze und eine Lebenseinstellung gefunden habe, die mich repräsentiert. Ein Traum von mir wäre auch ein veganes Lokal, Café oder eine vegane Bäckerei zu eröffnen. Vielleicht wird der Traum irgendwann mal wahr. Ich habe schon immer Tiere gern gehabt, aber jetzt kann ich es ohne Widerspruch sagen! Ich trenne Tiere nicht in Nutztiere oder Haustiere. Alles haben es verdient zu leben und lieb gehabt zu werden <3

Alles Liebe,
Julia

#veganlifestyle #stopanimalcruelty

Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/1983581321645866/Apfelmus-Gugelhupf.html

Dienstag, 9. August 2016

Pasta asciutta (vegan)


Ihr braucht dafür: 
5 EL rote Linsen (trocken)
1 Karotte, kleingeschnitten 
400 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel, kleingeschnitten 
1 Knoblauchzehe, kleingeschnitten 
1 EL Olivenöl
1/2 Packung Tofu, zerdrückt
2 EL Sojasauce
1 EL Tomatenmark
3-5 Cocktailtomaten, kleingeschnitten 
1 TL Paprikapulver 
1 TL Currypulver 
1 TL mexikanische Gewürzmischung
n.B. Petersilie oder andere Kräuter 
Zucchininudeln und normale Vegane Spaghetti 

Außerdem: 2 Pfannen

Zubereitung: 
Pfanne 1: Die Linsen und die Karotte in der Gemüsebrühe circa 10-15 Minuten kochen lassen. 
Pfanne 2: Den Zwiebel und den Knoblauch mit Olivenöl anbraten. Danach den zerdrückten Tofu hinzugeben und weiterbraten. Dann Sojasauce, Tomatenmark und die Cocktailtomaten hinzufügen und etwas köcheln lassen. Zum Schluss das ganze in die Pfanne 1 zu den Linsen und den Karotten geben. Zu guter letzt mit Paprikapulver, Currypulver, mexikanische Gewürzmischung und Kräutern würzen. 
Auf Zucchininudeln und Spaghetti servieren :-) 
Gutes Gelingen!

Alles Liebe,
Julia 

#veganlifestyle #stopanimalcruelty 
  

Schoko-Müsli selbstgemacht!

Hier weiß man was drin' ist! :-)

Ihr braucht dafür: 
60 g Haferflocken
25 g gehackte Nüsse
1/2 EL Backkakao (entölt)
15-20 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
~1 EL (Kokos-)Öl
n.B: Trockenfrüchte
n.B: geriebene dunkle Schokolade

Zubereitung: 
Alles (bis auf die Trockenfrüchte) miteinander vermischen bis sich die Süße und das Ök überall gleichnäßig verteilt hat und sich Klumpen bilden. Danach auf das Backblech verteilten und im vorgeheizten Backofen bei circa 150-175 Grad etwa 15 Minuten backen. Aber immer wieder nachschauen, da die Backzeit je nach Backofen-Modell variieren kann! Danach aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen! Dann kann man das Müsli in eine Vorratsdose geben und nach Belieben mit anderen Kernen, Samen, extra Schokoladenplättchen oder kleingeschnittenen Trockenfrüchten vermischen. 
Gutes Gelingen! 

Alles Liebe,
Julia 

#veganlifestyle #stopanimalcruelty